Am Sonntag, dem 9. Oktober, ist das Museum Rothus in Oberriet mit seiner Ausstellung der Metallkünstler geöffnet. Diesmal stehen die Künstler Christoph Friedrich, Guido Benz, Silvan Köppel und Daniel Stiefel im Mittelpunkt und werden auch anwesend sein.

Der dipl. Schmiedemeister Christoph Friedrich schmiedet in der alten Hammerschmiede in Sennwald. So prägen nicht nur seine Vorstellung und seine Hände die Arbeiten, sondern auch die „archaische“ Einrichtung seiner Umgebung beeinflusst das Ergebnis und inspiriert ihn. Dadurch erscheinen vielleicht einige seiner Arbeiten in der Gestaltung einfach, schnörkellos, klar und geradlinig. Dies ist bewusst so und es fordert ihn, in der Gestaltung einfach zu bleiben. Auch wenn viele Formen durch Wortspiele entstehen, ermöglichen sie dem Betrachter dennoch Freiheit für eigene Gedanken.

Der Eisenplastiker Silvan Köppel und der Zeichner/ Maler Daniel Stiefel begleiten seit Jahren mit ihrem gemeinsamen Projekt AVANTUS.ch das weltweite Anwachsen von Mauern und Zäunen. Die tonnenschweren Eisen-Betonwände mit ihren signifikanten Transportlaschen sind schon an verschiedenen Orten im Rheintal und in St. Gallen gesehen worden und wer kennt nicht Köppels monumentalen eisernen Baum in Altstätten!

Die vordergründige Installation „Am anderen Ende meiner Heizung“ im Museum Rothus weist auf katastrophische Energiegewinnungsmethoden hin, die unserem sorglosen Verbrauch gegenüber stehen. Ein alter Heizungsradiator, Zeuge der überholten Wärmegwinnung aus Erdöl, steht vor einem Bild, das eine brennende, sinkende Ölplattform zeigt. Die Frage, die Köppel und Stiefel mit ihrer Installation stellen, ist die nach Heizungsregler und Feuerball, Ursache und Wirkung, Freiheit und Verantwortung.

Das Museum ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Die nächste und letzte Möglichkeit die Ausstellung zu besichtigen ist am 23. Oktober, gleichzeitig mit dem Saisonabschlussfest.

Am kommenden Sonntag werden die Metallkünstler Marcel Ammann, Raphael Amman und Andreas Buschor an einer Feldesse das Schmiedehandwerk vorführen.

Marcel Ammann, der mit seinem Bruder Raphael selbst in einer Schmiede aufgewachsen ist, übt heute den Beruf des Hufschmieds aus. Raphael Ammann absolvierte seine Lehre beim „Roten Baron“  in Widnau und führt heute eine Schlosserei in Kobelwald. Das Schmieden in seiner eigenen Schmiede ist seine grosse Leidenschaft, denn das Schmieden des Elements Stahl im glühenden Zustand in alle Formen und durch verschiedene Techniken fasziniert ihn immer wieder aufs Neue.

Nach vielen gesammelten Erfahrungen im Metallbau und als Schmied ist der Traum von Andreas Buschor wahr geworden, denn unter dem Namen „Buschor Metall – Handwerk“ realisiert er nun schon seit zwei Jahren in Oberriet neben allgemeinen Metallbauarbeiten auch traditionelle und moderne Schmiedeobjekte.  Buschors Leidenschaft ist es, dem starren Stahlprofil Leben einzuhauchen, so dass etwas völlig Neues entsteht, ursprüngliche Form und Struktur aufgelöst und verändert werden.

Auch der Metallkünstler Guido Benz aus Balgach wird wieder anwesend sein und freut sich über den Austausch mit den Besuchern.

Das Musemsbeizli ist geöffnet und Familien mit Kindern können sich mit dem Detektivspiel auf die Suche nach dem Schatz vom Wichenstein begeben. Das Museum ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen können jederzeit mit der Museumsleiterin vereinbart werden. ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! )

25.09.     „Metallkünstler zu Gast im Rothus“ mit Carmen`s Museumsbeizli und Live - Schmieden vor der Museumsscheune

Marcel Ammann, Raphael Ammann und Abdreas Buschor werden Einblicke in ihr Handwerk geben und vor dem Museum an der Feldesse verschiedene Objekte schmieden. Guido Benz wird auch anwesend sein.

 

09.10.    Die Ausstellung „Metallkünstler zu Gast im Rothus“ ist geöffnet. Guido Benz, Christoph Friedrich, Silvan Köppel und Daniel Stiefel werden anwesend sein.

 

23.10.     Saisonabschlussfest mit Carmen`s Museumsbeizli und den Metallkünstlern

 

31.12.     Altjohrusschället

 

Das Museum ist jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Führungen können mit der Museumsleiterin vereinbart werden.

 

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