Am Sonntag, 26. Mai wird der Ahnenforscher Daniel Stieger aus Gebenstorf AG von der Genealogisch- Heraldischen Gesellschaft der Ostschweiz um 14 Uhr einen Vortrag zum Thema "Vom Reichshof Kriessern zur Gemeinde Oberriet" halten.

Die sumpfige Rheinebene wurde schon früh besiedelt. In einer Urkunde vom 18. August 1229 wird der «Hof Chriesserun» erstmals erwähnt. Damals vermachte der deutsche König Heinrich VII den Hof dem Kloster St. Gallen. Zwischen 1490 und 1798 war der Hof ein Untertanenland der Eidgenossen. Die Orte Zug, Glarus, Schwyz, Uri, Unterwalden, Luzern, Zürich und Appenzell schickten alle zwei Jahre im Turnus einen Landvogt ins Rheintal. Dennoch gehörte der Hof Kriessern weiterhin dem Kloster. Während der Hofammann im Namen des Abtes fungierte, so wirkte der Landvogtammann in der Gemeinde als Stellvertreter des Landvogts, für den er die Gefälle und Bussen einzog. Nicht alle Ammänner waren leuchtende Vorbilder. Mit der französischen Revolution (1798) erhielten die Rheintaler von der eidgenössischen Tagsatzung die volle Unabhängigkeit. Bis ins 19. Jh. blieb Oberriet sehr landwirtschaftlich geprägt. Der Rhein suchte die Talschaft immer wieder mit schweren Überschwemmungen heim. In den Jahren 1855, 1868, 1871 und 1890 war das Ausmass der «Rhein-Not» besonders gross. Ende des 19. Jh. verliessen viele Bürger das Rheintal und versuchten vor allem in den USA ihren Traum von einem besseren Leben zu verwirklichen. Die Rheinkorrektion wurde erst 1865 in Angriff genommen und zog sich bis ins 20. Jh. hinein. Dies war die Voraussetzung für den wirtschaftlichen Aufschwung. Im Rahmen des Vortrags wird auch auf die Quellenlage und auf einige spezielle Aspekte der genealogischen Forschung eingegangen. Dabei dürfen auch einige «Schmankerl» aus den eigenen Arbeiten des Referenten der letzten 15 Jahre nicht fehlen.

Der Eintritt ist frei. Das Museum ist von 14 bis 17 Uhr, das Beizli von 15 bis 17 Uhr geöffnet.

 

 

26.05     Vortrag der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz:

             Daniel Stieger (Gebenstorf AG) : „Vom Reichshof Kriessern zur     Gemeinde Oberriet"

             Museumsbeizli geöffnet

09.06.    Museum geöffnet: Laufende Maschinen: Schmiedehammer

23.06.    Vortrag Roman Bont, Oberglatt: „Huldrych Zwingli. Ein Nachmittag über         die Reformation.“

07.07.    Reiseziel Museum

04.08.    Reiseziel Museum                                                                        

25.08.    Lesung mit Reni Villiger

01.09.    Reiseziel Museum

08.09.    „Bau Paradies Oberriet – Filmscreening & Podiumsdiskussion

22.09.    Präsentation des Films „Para Paradies“ von Johanna Gschwend

05.10.    ORF Lange Nacht der Museen

13.10.    Bilderausstellung von Jose Luis Narbaiza

27.10.    Saisonabschlussfest

31.12.    Altjohrusschället

 

Das Museum ist jeweils von 14 bis 17 Uhr, am Reiseziel Museum von 10 bis 17 h geöffnet, bei der ORF Langen Nacht von 18 bis 1 Uhr geöffnet.

Die Öffnungszeiten an besonderen Anlässen entnehmen Sie bitte der Tagespresse oder unter www.museum-oberriet.ch.

 

Führungen nach Vereinbarung. Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit der Museumsleiterin!

Ruedi Dörig und Roman Bont alias Mister Mini Mack im Museum in Oberriet

Am Freitag, 10. Mai wird der Altstätter Stadtrat Ruedi Dörig im Ortsgemeindesaal in Eichenwies um 19.30 Uhr Oberriet und seine Umgebung in alten Ansichten vorstellen. Es ist erstaunlich, wie sehr sich die Ortsbilder verändert haben und die alten Ansichtskarten werden sicher die eine oder andere Überraschung preisgeben.

Am ersten Öffnungssonntag, dem 12. Mai wird Roman Bont, bekannt auch als Mister Mini Mack,  zu Gast sein. Im letzten Jahr hat er dem Museum seine persönlichen Erinnerungsstücke an seine Reisen mit dem Mini Mack und dem Trottinett geschenkt. Nun werden sie zusammen mit einem Fernsehinterview, Fotos und für Ihn komponierte Lieder in den Vitrinen des Museums ausgestellt. Auf seiner Tour rund um die Welt sammelte der Oberrieter Bürger Geld für krebskranke Kinder und traf viele Persönlichkeiten.

Das Museum ist am Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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