Kantonsarchäologe Martin Schindler führt anlässlich der Internationalen Denkmaltage durch die Sonderausstellung der Museen in Oberriet und Rüthi

 

Die archäologische Sonderausstellung «Etwas gefunden?» schildert die Entwicklung der Kantonsarchäologie St.Gallen während der 51 Jahre ihres Bestehens. Die Ausstellung wird je hälftig im Museum Rothus in Oberriet und im Ortsmuseum Rüthi SG gezeigt. Ein Besuch beider Museen lohnt sich also!

Kantonsarchäologe Martin Schindler erzählt am Sonntag, 16. September Anekdoten aus der Geschichte der Kantonsarchäologie und gibt um 14 Uhr in Oberriet und um 15.30 Uhr in Rüthi Auskunft über Funde, Ausgrabungsorte und Strategien. Der Montlingerberg und die erst 2011 entdeckte Fundstelle Oberriet, Unterkobel sind Fundorte von überregionaler Bedeutung, deren Auswertungen wichtige Ergebnisse zur frühen Geschichte des Rheintals liefern.

Kinder können selber als Archäolog/in tätig werden und auf Schatzsuche gehen.

 

Beide Museen sind von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

 

www.archaeologie.sg.ch

www.museum-oberriet.ch

ww.ruethi.ch/de/freizeitkultur/ortsmuseum

Am kommenden Sonntag, 9. Juni zeigt das Gemeindemuseum Rothus in Oberriet verschiedene archäologische Kurzfilme. Themen sind die Ausgrabungen in Wartau, Pfahlbauten und die Entdeckung und Erforschung des Sarkophags, der in der Nähe der Kathedrale in St. Gallen gefunden wurde. Der Film „Über die Alpen“ berichtet über die Besiedlung und Nutzung des Alpenraums, sowie die Wege und Transportmittel - und dies passend zur Ausstellung: „Etwas Gefunden? 50 Jahre Kantonsarchäologie mit dem Rheintal im Fokus.“

Das Museum ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Carmen`s Museumsbeizli  lädt zum Verweilen ein.

Der Eintritt ist frei.

Am ersten Sonntag im September hiess es wieder „Reiseziel Museum“. Zusammen mit den Museen in Oberriet, Rüthi und Thal nahmen daran zeitgleich 45 weitere  Museen in Vorarlberg und Liechtenstein teil. Im ganzen Rheintal sind es mit Rorschach sogar 7 Museen, die dieses Jahr zum ersten Mal ihre Türen geöffnet hatten.

Viele Familien mit Kindern begaben sich auf die Reise und erlebten spannende Abenteuer. Da gab es den Maulwurf Grabolino, die Kröte vom Wichenstein und zahlreiches Spielzeug, das auf die kleinen und grossen Reiseführer wartete. Es gab aber auch viel zu tun: Alte Objekte wurden ausgegraben, Töpfe geformt, Knochenperlen zu Ketten zusammengefügt, das Glücksrad wollte gedreht werden und all`die Schätze liessen die Kinderaugen leuchten.

Mit diesem Sonntag ist die Ferienaktion für dieses Jahr beendet, aber spätestens im nächsten Jahr werden die Koffer wieder zur Hand genommen, wenn es wieder heisst: Reiseziel Museum!

www.reiseziel-museum.com